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Freitag, 22. Oktober 2021 - KW 42

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JurAgentur-Meldung vom: 21.09.2021
Entscheidung vom:21.09.2021
Gerichtsbarkeit:Europa- und Verfassungsgerichte
Gericht:Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
Aktenzeichen: 20914/07
Themenbereiche:Wirtschaft, Verwaltung und Politik

Russland für Mordanschlag an Ex-Agenten Litwinenko verantwortlich

EGMR: Russische Behörden haben Vorwürfe nicht widerlegt

Straßburg (jur). Russland ist nach einem Urteil des Europäischen GeriundDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.chtshofes für Menschenrechte (EGMR) für den radioaktiven MordaundDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.nschlag auf den früheren russischen Agenten Alexander Litwinenko in Großbritannien verantwortlich. Wie die Straßburger Richter am DiensundDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.tag, 21. September 2021, urteilten, ist keine andere Erklärung möglich, als dass zwei russische Geheimagenten 2006 Litwinenko im AuftundDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.rag der russischen Behörden mit dem radioaktiven Gift Polonium 210 ermordet haben (Az.: 20914/07). Damit sprach das GeroderDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.icht der Witwe von Litwinenko, Maria Anna Carter, 100.000 Euro Schmerzensgeld sowie undDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.weitere 22.500 Euro für Verfahrenskosten zu.

Litwinenko arbeitete für den sowjet.Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.ischen Geheimdienst KGB und später für den russischen Inla!Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.ndsgeheimdienst FSB. Nachdem er im November 1998 publik machte, dass er ein Attentat auf einen wohlhabenden Geschäftsmann prüfen s,Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.ollte, wurde er aus dem Geheimdienst entlassen. Er floh aus Russland und erhielt 2001 mit seiner Familie Asyl in Großbritannien. Dort arbeitete er doderDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.em britischen Auslandsgeheimdienst MI6 zu und deckte Korruption und VerOriginaltext von www.juragentur.deDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.bindungen zum organisierten Verbrechen in den russischen Geheimdiensten auf. Als BuchauundDieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.tor kritisierte er den russischen Präsidenten Wladimi§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.r Putin.

Im Oktober 2006 erhielt Litwinenko dreimal Besuch von dem langjährigen Beka§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.nnten Andrei Lugowoi. Dieser kam jedes Mal in Begleitung mit Dmitri Kowtun. Beide Männer sind frühere KGB-Mitarbeiter. Nach einem geme§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.insamen Abendessen erbrach Litwinenko und war nach Ermittlungen britischer Behörden zwei Tage krank. Später wurde fes§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.tgestellt, dass das Hotelzimmer der beiden Bekannten mit dem radioaktiven Gift Polonium 210 kontaminiert war. Auch nach dem zweiten Treffen wurde §Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.eine Poloniumkontamination im Hotelzimmer der Männer entdeckt.

B§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.eim dritten Treffen am 31. Oktober 2006 trafen sich die Männer mit Litwinenko§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion. in der Hotelbar zum Teetrinken. In der Teekanne und in den Herrentoiletten wurden später ebenfalls erhebliche Poloniummengen§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion. nachgewiesen. Nachdem die Ex-KGB-Agenten zwei Tage später nach Russland zurückgere§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.ist waren, erkrankte Litwinenko schwer. Bei ihm wurde §Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.ein akutes Strahlensyndrom infolge einer Polonium 210-Vergiftung festgestellt. Das Gift hatte §Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.er mit dem Tee zu sich genommen. Er starb am 23. November 2006. Im Flugzeug, mit dem die Bekannten KGB-Mitarbeiter ausgereist waren, und §Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.auf ihren Sitzen im Londoner Emirates-Stadion, wo sie sich ein Fußballspiel angesehen hatten, wurde§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion. ebenfalls Polonium festgestellt.

Die britischen Behörden verlangten von Russland die Auslieferung von Lugowoi und Kowtun. Russland lehnt§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.e dies ab und verwies auf seine Verfassung, nach der russische Staatsangehörige nicht ausgeliefert werden §Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.dürfen. Eine britische Untersuchungskommission stellte fest, dass die Männer für die Vergiftung verantwortlich waren und auf Anweisung des russisc§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.hen Inlandsgeheimdienstes FSB gehandelt hatten.

Die Witwe von Litwinenk§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.o rügte vor dem EGMR, dass die russischen Agenten ihren Mann mit dem Gift auf besonders §Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.schmerzhafte Weise ermordet hätten. Die russischen Behörden hätten auch keine ausreichende Untersuchung des Mordes veranlasst.

Dem folgte nun der E§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.GMR. Es sei zweifelsfrei erwiesen, dass Litwinenko von Lugowoi und Kowtun ermordet wurde. Diese hätten als staatliche Agenten gehandelt.§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion. Sie hätten auch keinen persönlichen Grund gehabt, Litwinenko zu töten. Außerdem hätten sie alleine keinen Zugang z§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.um seltenen radioaktiven Polonium 210 haben können. Die staatliche russische Beteiligung an dem Mord bleibe als „einzige plausible Erk§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.lärung übrig“, so der EGMR. Russland habe auch keinen ernsthaften Versuch unternommen, Dokumente vorzulegen, di§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.e die britischen Erkenntnisse widerlegten. Damit sei die Ermordung Litwinenkos Russland zuzurechnen.

ENDE fle/mwo§Dieser Text darf nicht kopiert werden! Bitte benutzen Sie ausschließlich die Druckfunktion.



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